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AKTUELLES

Ländersprechtag der IHK Lüneburg-Wolfsburg in Celle am 10. November 2005

Am 10. November 2005 veranstaltete die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg in den Räumlichkeiten ihrer Geschäftsstelle in Celle einen Ländersprechtag China. Die Informationsveranstaltung wurde von ca. 40 interessierten Unternehmern der Region besucht. Referiert wurde unter anderem von einer Repräsentantin der Vertretung der chinesischen Auslandshandelskammern in Deutschland. Als Experte für Fragen des chinesischen Rechts referierte Herr Dr. Suhren von der Hannoveraner Kanzlei Suhren Peltzer Meinecke.

Die Repräsentantin der chinesischen Auslandshandelskammern informierte zunächst über die allgemeinen wirtschaftlichen Eckdaten des Wirtschaftsstandortes China und erläuterte die Vor- und Nachteile eines Eintritts auf dem chinesischen Markt.

Im Anschluss daran sprach Herr Dr. Suhren zu den Themen Vertragsgestaltung, Möglichkeiten der Gesellschaftsgründung sowie Schutz des geistigen Eigentums in China. Herr Dr. Suhren stellte den Teilnehmern die Gesichtspunkte dar, welche zum Schutz des eigenen Know-how, zur Vermeidung von Qualitätsmängeln sowie zu einer gütlichen Streitbeilegung für den Fall von Unstimmigkeiten bei der Vertragsgestaltung unbedingt Berücksichtigung finden sollten. Sodann gab Herr Dr. Suhren den Unternehmern einen Überblick über die verschiedenen möglichen Investitionsformen und deren Gründungsvoraussetzungen. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Erläuterung und Abgrenzung der beiden gebräuchlichsten Gesellschaftsformen, des Equity Joint Venture und des Wholly Foreign Owned Enterprise. Des weiteren informierte der Referent über die Ursachen für die weiterhin gravierenden Verletzungen des geistigen Eigentums ausländischer Investoren durch chinesische Firmen und zeigte die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten auf.

Anschließend erhielten die Anwesenden die Möglichkeit, noch offene Fragen in Einzelgesprächen mit den Referenten zu besprechen.

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